ZEIT ZUM ENTSCHLEUNIGEN

Seit Wochen freue ich mich auf die besinnliche Weihnachtszeit. Darauf, dass sich die ganze Welt ein wenig langsamer dreht, Ruhe einkehrt und das Leben entschleunigt wird. Eine kleine Auszeit vom hektischen und gehetzten Alltag. Denn sind wir mal ehrlich, unser Tag besteht aus jeder Menge Verpflichtungen und To Do Listen, die uns immer schneller treiben und manchmal das wichtige Genießen zwischendurch vergessen lassen.

Wenn ich rückblickend auf das Jahr 2016 schaue, kann ich es selbst kaum glauben, was in diesen zwölf Monaten alles passiert ist. Und auch wenn ich unglaublich dankbar für jeden einzelnen Tag und jede gesammelte Erfahrung bin, denke ich an bestimmte Erlebnisse mit einem gewissen Wehmut zurück. Wehmut, weil sie mit mehr Eile, Hektik und Stress einhergingen – anstatt mit Ausgeglichenheit, Entspannung und Ruhe.

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Das Leben braucht mehr als ein paar gesetzliche Feiertage im Jahr.

Jedes Leben braucht eigene „Feiertage“, Pausen und Ruhephasen, um wieder frischen Elan und neue Energie zu tanken.

Es ist nicht so, als wüssten wir dies nicht. Doch handeln wir danach? Leider viel zu selten! Das Leben wird immer hastiger, rasanter und manchmal glaubt man, auf dem Seitenstreifen liegen zu bleiben, wenn man nicht auf der Überholspur fährt. Dass das jedoch die komplett falsche Ansicht ist und langfristig keinem Körper und Geist gut tut, musste auch ich erst lernen.

Viele von uns setzen Ruhephasen mit „Faulenzen“ gleich oder gar damit, die Zeit nicht produktiv nutzen zu können. Vielleicht ist dies aber auch einfach nur eine veraltete und negativ behaftete Ansicht aus Kindestagen, die uns unterbewusst unter Druck setzt?

Eine unterschätzte Ansicht, die oft falsch interpretiert wird und dabei manch´ noch so „harten Kerl“ in die Kniee zwingen kann, weil am Ende gar nichts mehr geht, der Körper die Notbremse zieht und vollkommen resigniert. Doch soweit muss, oder besser gesagt, darf es erst gar nicht kommen.

Heutzutage ist es nicht einfach, gegen den Strom zu schwimmen und das Leben ein wenig zu entschleunigen. Den Druck von außen und auch den selbstproduzierten Ballast herauszunehmen, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und somit wieder neu aufzutanken.

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Sind es nicht gerade diese kleinen Ruhephasen, aus denen wir Kraft schöpfen, die wieder den Kopf durchpusten, uns kreativ werden lassen und uns die nötige Motivation für die nächsten Taten zurückbringen?

Mit diesem Beitrag möchte ich euch genau darauf aufmerksam machen, dass es eben nicht verwerflich ist, sich kurze Auszeiten im Alltag zu schaffen – sondern, dass es mehr als wichtig ist, diese einzubauen und vor allem einzuhalten.

Nachfolgend habe ich euch 3 meiner effektivsten Tipps zusammengefasst, die entschleunigen und nur wenige Minuten des Tages in Anspruch nehmen, dafür jedoch große Wunder bewirken können:

Spazieren gehen

In der Mittagspause kann ein 10-minütiger Spaziergang an der frischen Luft für klare Gedanken sorgen. Dabei unbedingt das Handy in der Tasche lassen und einfach mal nicht erreichbar sein.

Mahlzeiten

Während des Essens den TV, den PC oder das Radio ausschalten, das Handy beiseite legen und sich voll und ganz auf den Genuss fokussieren.

Gespräche führen

Ein tiefgründiges Gespräch mit einem Freund kann neue Denkweisen aufzeigen und selbst entschleunigen, wenn man sich komplett auf sein Gegenüber konzentriert und voll und ganz zuhört.

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Für das kommende Jahr habe ich mir fest vorgenommen, diese „Tricks“ zum entschleunigen des Alltags definitiv häufiger anzuwenden und hoffe, euch damit auch einen kleinen Denkanstoß geben zu können.

Vielleicht habt ihr auch noch einen Tipp für mich, der bei euch wahre Wunder wirkt?

Ich wünsche euch einen gemütlichen 2. Weihnachtsfeiertag und sende euch liebe Grüße aus Hannover.

Euer Julchen ♥

13 Comments

  • Kerstin
    Posted 26/12/2016

    Guten Abend,
    Ich wünsche dir auch einen schönen 2. Weihnachtstag.
    Du hast so Recht. Man sollte sich wirklich öfter mal mehr Zeit nehmen
    um etwas Kraft zu tanken.
    Mit hilft es auch oft, einfach mal Musik von damals anzumachen (aus Zeiten, wo ich noch nicht so gestresst war) & dazu durch die Wohnung zu tanzen oder einfach mal auf dem Sofa liegen zu bleiben.
    Liebe Grüße,
    Kerstin

    • Stylingliebe
      Posted 28/12/2016

      Hallo liebe Kerstin, das ist ein wirklich guter Tipp. Ich verbinde auch viele Erlebnisse mit Musik aus der damaligen Zeit und fühle mich oft zurück versetzt. Deinen Ratschlag werde ich auf jeden Fall ausprobieren – vielen Dank für dein Kommentar.

      Liebste Grüße,
      Julia

    • Stylingliebe
      Posted 21/02/2017

      Liebe Kristin, das ist ein toller Tipp, den ich so noch gar nicht umgesetzt habe. Musik aus alten Zeiten zu hören, die an besondere Momente erinnert, stelle ich mir besondern schön vor. Vielen Dank für deinen Denkanstoß und viele liebe Grüße an dich.

      Julia

  • Melanie
    Posted 27/12/2016

    In deinen Pulli habe ich mich gerade total verliebt!
    Mein Tipp ist noch ein entspannendes Bad zu nehmen und Massagen zu nehmen :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.blogspot.de

    • Stylingliebe
      Posted 28/12/2016

      Vielen Dank für dein Kommentar liebe Melanie. Dein Tipp ist super und auch hier denke ich sofort, dass man viel zu selten ein entspanntes Bad nimmt – ein weiterer Vorsatz für´s neue Jahr 🙂

      Alles Gute und viele Grüße,
      Julia

    • Stylingliebe
      Posted 21/02/2017

      Super Tipps liebe Melanie! Ich liiiebe Massagen und versuche auch so oft wie möglich, mir somit etwas Gutes zu tun. Ein Bad nimmt man viel zu selten, obwohl es auch Balsam für die Seele und mega entspannend ist.

      Merci für dein Kommentar und liebe Grüße.
      Julia

  • JoHu
    Posted 27/12/2016

    Woher ist der Pullover ? Der ist wunderschön !

    • Stylingliebe
      Posted 28/12/2016

      Liebe Josefin, den Pullover habe ich aktuell über Bershka online ergattert 🙂

      Viele Grüße
      Julia

    • Stylingliebe
      Posted 21/02/2017

      Hallo Josefin, der Pullover ist von Pull&Bear, jedoch habe ich auch ein ganz ähnliches Modell bei Asos und Zalando gefunden 🙂

  • Claudia
    Posted 29/12/2016

    auch wenn sich deine 3 kleinen tipps erstaml wie lapalien anhören und nicht so klingen als würden sie funnktionieren, glaube ICH persönlich dass sie wirklich gut sind fürs innere entspannen. ich liebe spaziergäng eund fühle mich danach immer richtig befreit 🙂 auch das essen ohne elektronik versetzt einen in einen kleinen denkmodus und man reflektiert ein wenig. dasselbe passiert aj auch bei gesprächen: und beim reflektieren komm ich immer runter.. also wirklich simpl aber echt gute tipps 🙂
    urlaubsgrüße aus levico
    Claudia

    • Stylingliebe
      Posted 21/02/2017

      Liebe Claudia, „Lappalien“ ist ein gutes Stichwort. Es klingt so einfach, dennoch sind wir mit unserem täglichen Trott verankert, weshalb die Umsetzung der genannten „einfachen Dinge“ of schwierig umzusetzen ist. Wenn man sich jedoch bewusst daran hält, kann dadurch viel Lebensqualität gewonnen werden.

      Ich danke dir für deine Worte und sende dir liebe Grüße.
      Julia

  • Sophia
    Posted 30/12/2016

    Du hast vollkommen Recht! Ich merke selbst auch immer wie selbst die schönen Dinge irgendwie total von dem Stress und der Hetzerei davor und danach geprägt sind. Ich versuche immer kurz meine Augen zu schließen und mir zu denken „so, jetzt bist du hier und nur das ist wichtig.“ – diese 2 Sekunden des Bewusstmachens können auch ganz schön was bewirken! 🙂
    Wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr
    xx, Sophia
    http://www.lovelygirlyrosy.de

    • Stylingliebe
      Posted 21/02/2017

      Liebe Sophia, da gebe ich dir absolut Recht. Das Bewusstwerden ist mit so wenig Aufwand verbunden, dennoch setzen wir es viel zu selten um. Deinen Tipp finde ich super und versuche selbst, ihn regelmäßig anzuwenden – was meistens auch ganz gut funktioniert 🙂

      Vielen Dank für dein Kommentar und liebste Grüße.
      Julia

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