EIN WUNDERBARES VÖLKCHEN

EIN WUNDERBARES VÖLKCHEN

Die Balineser sind ein wunderbares Völkchen. Sie tragen ein ehrliches Lächeln im Gesicht. Sind bedacht indem, wie sie miteinander umgehen und indem, wie sie sich ausdrücken. Sie lieben Kinder. Nein, ich würde sogar behaupten, sie vergöttern Kinder. Sie schätzen diese kleinen Engel auf Erden und ihre pure unverfälschte Art genauso, wie es jeder Mensch auf dieser Welt tun sollte. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die balinesischen Kinder hier so glücklich auf mich wirken. Sie haben sicher nicht viel. Kein eigenes Kinderzimmer. Keine hundert Spielsachen und sicher auch keinen prall gefüllten Kleiderschrank. Doch genau genommen haben sie wesentlich mehr als das.

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EIN WUNDERBARES VÖLKCHEN

Sie haben eine Kultur, die nicht im Überfluss lebt. Eine wunderschöne Natur als Basis für echte Abenteuer und sie haben sich. Sie leben als Großfamilie und manchmal sogar mit anderen Familien gemeinsam unter einem Dach. Sie kümmern und unterstützen sich. Wie eine kleine Gemeinschaft versichern sie sich gegenseitig. Jung für alt. Und alt für jung.

Hier auf Bali sehe ich keine Kinder, die trotzen oder laut schreien. Ich sehe keine Kinder, die sich auf den Boden schmeißen, weil sie nicht das bekommen was sie gerade möchten. Stattdessen sehe ich ausgeglichene Kinder, die mit dem zufriedenen sind, was sie haben. Kinder, die das bekommen, was für sie am wichtigsten ist. Geborgenheit, Aufmerksamkeit und freie Entfaltung durch die Menschen, die sie lieben und brauchen.

DANKBARKEIT UND LEBENSFREUDE

Als kleine Geste für diese schönen gemeinsamen Momente (und die leer gefutterte Chipstüte) schenkten wir jedem einen 5.000 Rupiah Schein (umgerechnet um die 30 Cent). Die drei Mäuse freuten sich so sehr darüber, dass sie vor Freude hüpften und die Scheine stolz ihrer Mama präsentieren. Damit hatten wir nicht gerechnet und waren dafür umso gerührter. Mit leuchtenden Augen und einem herzlichen „Terima kashi“ bedankten sie sich etliche Male und gaben uns damit mehr zurück, als Geld jemals wert sein könnte.

Diese kleinen Menschen tragen grenzenlose Offenheit, Dankbarkeit und Lebensfreude in ihren Herzen, wie ich sie mir und jedem anderen Erwachsenen auch wünsche.

Euer Julchen ♥

UNSER KURZURLAUB AUF DER TURRACHER HÖHE

UNSER KURZURLAUB AUF DER TURRACHER HÖHE

Wenn ich darüber nachdenke, dass ich vor knapp sechs Jahren tatsächlich mit mir haderte, von Hannover nach München zu ziehen, bin ich heute mehr als happy darüber, diesen Schritt gewagt zu haben. Den Schritt, meinem Mann und somit meinem Herzen zu folgen. Ich liebe die Nähe zu den Bergen. Den Katzensprung nach Österreich. Das enorme Natur- und Freizeitangebot in der Umgebung. Doch vor allem liebe ich dieses unterschwellige Urlaubs-Feeling, das bis heute geblieben ist. Vor ein paar Tagen düsten wir vier zum ersten Mal auf die Turracher Höhe, von der ich euch heute etwas mehr erzählen möchte.

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KURZURLAUB AUF DER TURRACHER HÖHE

Im Juli zog es uns besonders oft nach Österreich. In das Land der Berge, Seen und Naturerlebnisse, in dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Das gemütliche Örtchen Turrach sollte unser nächstes Ziel werden, das in ca. 3,5 Stunden von München aus zu erreichen ist. Auf dem Weg dorthin legten wir einen kurzen Stopp in Salzburg ein, um bei strahlendem Sonnenschein durch die bezaubernde Altstadt zu bummeln. Im Anschluss führten uns die typischen Serpentinen vorbei an beeindruckenden Gebirgspässen in Richtung Kärnten/Steiermark und ließen die Vorfreude auf unseren Kurzurlaub steigen.

Die Turracher Höhe liegt auf einem idyllischen Alm-See-Plateau in 1.763 m Höhe, das die drei Bergseen Turracher See, Grünsee und Schwarzsee in den Gurktaler Alpen vereint. Unsere nächste Anlaufstelle war das Romantik- und Seehotel Jägerwirt, das unmittelbar am Ufer des Turracher Sees liegt. Dort angekommen überkam uns sofort diese ganz bestimmte Ruhe, die wir auf diese Art nur in den Bergen finden. Einmal bitte tief ein- und ausatmen und die Lungen mit viel klarer Bergluft füllen!

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UNTERKUNFT & UMGEBUNG

First things first! Nach dem Einchecken in unserem urgemütlichen Seeblick-Zimmer erkundeten wir zu allererst den Kidsclub des Hotels, auf den sich unsere Tochter schon riesig freute. Ein großer und sehr gepflegter Spielraum inkl. Kinderbetreuung wartete auf uns, aus dem wir unser Mädchen in den nächsten Tagen nur noch schwer wieder rausbekommen sollten.

Der Jägerwirt ist nicht nur als beliebtes Kinderhotel, sondern auch als ein sehr hundefreundliches Haus bekannt. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, seinen treuen Vierbeiner zu den Mahlzeiten in ein extra dafür vorgesehenes Separee mitzunehmen, um die gemeinsame Zeit mit allen Familienmitgliedern voll und ganz zu genießen.

Am nächsten Tag erkundeten wir die traumhafte Gegend rund um den Turrachsee, den man innerhalb von rund 30 Minuten entspannt umläuft. Die Wege sind super mit dem Kinderwagen machbar und für gemeinsame Spazier- und Wandergänge optimal geeignet. Für einen Familienausflug wurde uns die Outdoor Kindererlebniswelt Nocky´s AlmZeit empfohlen, die auf 2.000 m Seehöhe liegt und easy mit der Panoramabahn zu erreichen ist.

KOSTENLOSE BUTLER-CARD MIT VIELEN VORTEILEN

Apropos, für Übernachtungsgäste in der Region wurde die kostenlose Butler-Card ins Leben gerufen, die einen ganz besonderen Mehrwert schafft. Unser Hotel sowie 19 weitere teilnehmende Butler-Betriebe bieten einen exklusiven VIP-Service für ihre Besucher an, bei dem u.a. die Panorama- und Kornockbahnen frei genutzt werden können und täglich eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn “Nocky´s Flitzer” inbegriffen ist.

Eine super Sache, die wir gerne und dankend annahmen. Weitere Butler-Betriebe sowie Vorteile und Ermäßigungen der Butler-Card findet ihr unter diesem Link.

BAD GASTEIN

Am zweiten Tag schnappten wir uns das Auto und fuhren ca. 15 Minuten in den benachbarten Ort Bad Gastein, um dem berühmt berüchtigten Stubnerkogel in 2.246 m Höhe einen Besuch abzustatten. Der Aussichtsberg wird von seinen Besuchern vor allem für seine 140 m lange Hängebrücke und den Glocknerblick, ein Aussichtsplateau mit einem einzigartigen Weitblick, geschätzt. Beide Sehenswürdigkeiten ließen wir uns nicht entgehen und nahmen sie genauer unter die Lupe.

NOCKY´S ALMZEIT FÜR GROSS & KLEIN

Gesagt, getan! Mit Kinderwagen und Hund machten wir uns also auf den Weg zur besagten Nocky´s AlmZeit, wofür wir ca. 10 Minuten zur Talstation der Panoramabahn liefen, um auf die Bergspitze der Turracher Höhe zu gelangen. Allein der atemberaubende Ausblick aus der Gondel ist immer wieder eine Fahrt wert.

Oben angekommen, sind es nur wenige Meter bis zum Eingang der Natur-Erlebniswelt. Der aktive Rundgang dreht sich um den kleinen Bergzeithasen Nocky und das Thema Zeit, bei dem sieben kreative Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren einladen. Wir hatten jede Menge Spaß dabei, die verschiedenen Stationen zu durchlaufen, mit Naturmaterialien Musik zu machen, Teil einer Sonnenuhr zu werden oder herauszufinden, wer von uns (im Battle mit einer weiteren Familie) am schnellsten laufen kann.

NATUR & SPASS FÜR DIE GANZE FAMILIE

Im Anschluss ging es für uns zur benachbarten AlmZeit-Hütte, die sogar ein veganes Gericht anbietet und uns somit wunschlos glücklich machte. Nach der kleinen Stärkung ließen wir es uns nicht nehmen, um den höchsten Punkt der Turracher Höhe zu besteigen. Dafür war nur ein kurzer Fußmarsch nötig.

Von dort aus kann der Turracher See und die umliegenden Berge in ihrer vollen Pracht bestaunt werden. Auf dem liebevoll errichteten Hochplateau kann locker ein ganzer Tag verbracht werden, bei dem Groß und Klein voll auf ihre Kosten kommen, um am Abend zufrieden und ausgepowert ins Bett zu fallen. Mit der Butler-Card und einer mitgebrachten Brotzeit kostet der Spaß nicht mal einen Euro zusätzlich.

Die Turracher Höhe ist aufgrund seiner duftenden Zirbenwälder, flachen Spaziergänge und herausfordernden Bergtouren besonders beliebt bei Wanderern und Bergsteigern. Für Familien wird die 3-Seen-Wanderung empfohlen, die auch “Weg der Sinne” genannt wird und, wie es der Name schon verrät, an den drei benannten Seen vorbeiführt. Bei einem nächsten Besuch werden wir hoffentlich auch noch einmal in den Genuss kommen.

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SPORT & VEGANE KULINARIK

Am nächsten Tag ging es für Chloé und mich mit dem SUP auf den Turracher See, der sich hervorragend für entspannten Wassersport eignet. Ein kurzes Video von unserem Ausflug wartet HIER auf euch. Das Board sowie Tretboote werden dabei kostenfrei und unkompliziert vom Hotel zur Verfügung gestellt.

Genau gegenüber liegt das renommierte Hotel Hochschober, das u.a. für seine gute vegane Küche und Yoga Retreats bekannt ist. Gleich mehrere Gründe, die dafür sprachen, das  4*S Hotel für ein Abendessen zu besuchen. An das 5-Gänge-Menü und die erstklassige Buffet-Auswahl aus verschiedenen Salaten, Broten und Nachspeisen erinnern wir uns noch heute gerne zurück. Und natürlich an den tollen Kinderclub, den wir selbstverständlich auch kennenlernten.

Das Hotel katapultierte sich nach diesem ersten Eindruck sofort auf unsere Bucket-List und steht somit ganz weit oben für einen nächsten Besuch auf der Turracher Höhe.

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick über die vielen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten dieser traumhaften Region vermitteln und somit auch euch einen zukünftigen Besuch schmackhaft machen 🙂

Falls ihr weitere Fragen habt, feel free! Hinterlasst mir dafür gerne ein Kommentar und ich werde es schnellstmöglich beantworten.

Alles Liebe!

Euer Julchen ♥

SOMMERURLAUB IN GASTEIN MIT DER GANZEN FAMILIE

SOMMERURLAUB IN GASTEIN MIT DER GANZEN FAMILIE

Ende Juli packten wir unsere sieben Sachen und machten uns erneut auf den Weg ins wunderschöne Österreich. Ein kleiner Sommerurlaub in Gastein mit der ganzen Familie stand auf unserer Bucket-List, der nach einem Katzensprung von knapp 2,5 Stunden Fahrtzeit von München aus direkt losgehen konnte. Vier Nächte verbrachten wir im schönen Salzburger Land und erkundeten in dieser Zeit etliche Ecken des Gasteiner Tals. Unsere Highlights und Empfehlungen habe ich euch finally in diesen Beitrag gepackt und wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen und Inspirationen sammeln.

Good to know: zum Gasteiner Tal zählen die Orte Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein. Alle drei liegen unmittelbar nebeneinander und bieten jeder für sich zahlreiche Sehenswürdig- und Ausflugsmöglichkeiten für Groß und Klein.

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HOTEL & UNTERKUNFT

Als Unterkunft für unseren Familienurlaub mit Kind und Hund wählten wir das beliebte Wellness-Hotel Impuls Hotel Tirol in Bad Hofgastein, von dem wir eine optimale Ausgangslage für unsere geplanten Ausflüge hatten. Unser gepflegtes Zimmer wurde im letzten Herbst neu renoviert und komplett neu gestaltet. Wohltuender Zirbenduft lag hier in der Luft, der uns im Handumdrehen in Urlaubsstimmung versetzte und extra gut schlafen ließ. Mhm! Es geht doch wirklich nichts über diesen natürlichen und belebenden Duft!

Das familiengeführte Hotel wird für seinen großzügigen Wellnessbereich von 1.200 m² und seinen unschlagbaren Panoramablick auf die umliegende Bergwelt geschätzt, der beeindruckend und zugleich beruhigend auf uns wirkte. Am Abend zauberte uns die regionale Gourmetküche des Hauses ein veganes Menü auf den Teller, auch wenn es nicht zu ihren Hauptsteckenpferden zählte. Vielen lieben Dank an das Impuls Tirol Team für eure Flexibilität.

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GASTEIN CARD

Am Empfang wurde uns die kostenlose Gastein Card ausgehändigt, mit der man bei fast allen Aktivitäten Nachlässe und teilweise bis zu 50% Rabatt erhält. Ob geführte Wanderung, Thermen-Besuche, Yoga-Kurse, Konzerte, Vorträge oder Gondelfahrten, das Vorzeigen der Gastein Card lohnt sich in jedem Fall. Weitere nützliche Infos findet ihr unter diesem Link.

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BAD HOFGASTEIN

Gleich am ersten Tag besuchten wir mit der Gondel eines unser rückblickenden Highlights, die Schlossalm auf 2.050 m Seehöhe, die mit einem ziemlich coolen Outdoor Spielplatz und unschlagbaren 360 Grad Mountainview bei uns punktete. Die Activity Fläche befindet sich unmittelbar neben der Bergstation der Schlossalmbahn und hat allerhand zu bieten. Wie bspw. eine 15 m lange Rutsche, eine Netzschaukel, ein Kletterturm und ein riesiges Hüpfkissen, von dem wir kaum wegzukriegen waren.

Zusätzlich erwartet kleine und große Besucher ein Slackline Park, bei dem der Gleichgewichtssinn und das Fuß- statt Fingerspitzengefühl trainiert werden kann.

Nachdem wir uns ausgepowert hatten, schlenderten wir noch ein wenig entlang der Rundwege auf der Schlossalm. Von hier aus können Wanderungen zwischen 15 Minuten und 2 Stunden in Angriff genommen werden. Unterwegs können dabei “Felswesen” entdeckt werden, die Ähnlichkeiten mit Tieren wie bspw. einer Kuh oder einem Mammut haben 🙂

Tipp: für Kleinkinder empfiehlt sich eine Kraxe speziell für Wanderungen sowie wärmere Kleidung aufgrund des Temperaturunterschieds zwischen Tal und Berg.

Als das Wetter am vorletzten Tag etwas schlechter wurde, nutzen wir die Gelegenheit für einen Abstecher in die Alpentherme in Bad Hofgastein, die wir fußläufig innerhalb von 10 Minuten erreichten. Am Eingang besteht die Möglichkeit, kostenlos einen Buggy oder Kinderwagen für die Kleinsten auszuleihen. Super praktisch! Den Nachmittag verbrachten wir entspannt in der Family World mit Kinderplanschbecken, Gasteiner Thermalwasser und Speed Rutschen (dieses Mal nur für Papa). Die Alpentherme bietet zusätzlich einen hübsch angelegten Natur-Badeteich, der sogar mit einem Stand Up Paddle überquert werden kann.

Unsere kleine Maus liebt es, im Wasser zu spielen und fiel am Abend dementsprechend dankbar, zufrieden und k.o. ins Bett. Der beste Plan an einem verregneten Tag!

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BAD GASTEIN

Am zweiten Tag schnappten wir uns das Auto und fuhren ca. 15 Minuten in den benachbarten Ort Bad Gastein, um dem berühmt berüchtigten Stubnerkogel in 2.246 m Höhe einen Besuch abzustatten. Der Aussichtsberg wird von seinen Besuchern vor allem für seine 140 m lange Hängebrücke und den Glocknerblick, ein Aussichtsplateau mit einem einzigartigen Weitblick, geschätzt. Beide Sehenswürdigkeiten ließen wir uns nicht entgehen und nahmen sie genauer unter die Lupe.

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Für kleine Besucher befindet sich direkt im Gebäude der Bergstation ein Indoor Fun Center, das mit einem Spielplatz, Bällebad, Klettergarten und Airhockey ausgestattet ist und keine Wünsche offen lässt. Nachdem wir dort unseren Ausflug auf den Stubnerkogel ausklingen ließen, ging es mit der Gondel zurück ins Tal, um durch das süße Örtchen zu spazieren.

Optisch und architektonisch gefiel uns Bad Gastein besonders gut. Die Straßen und Häuser erinnerten uns an einen Mix aus Alt und Modern mit einem Hauch italienischem Vintage-Flair. Als wir durch die Straßen schlenderten, wurde es plötzlich immer lauter. Ein tosendes Geräusch machte sich breit, das zu unserer Überraschung von einem riesigen Wasserfall stammte, der entlang von Hauswänden mitten durch die Stadt führte. Wooow!

Auf drei Stufen verteilt verläuft der Gasteiner Wasserfall mit einer beachtlichen Fallhöhe von 340 Metern. Uns stoppte kurz der Atem! Selbst auf unseren Fernreisen nach Asien oder Amerika sahen wir kaum etwas Vergleichbares. Ein Weg führte direkt zum Fuß des Wasserfalls, der sogar kinderwagentauglich ist und selbstverständlich für ein Bild im Familienalbum herhalten musste.

Der Gasteiner Wasserfall ist das Wahrzeichen von Bad Gastein und wird auch gerne als Anlaufstelle für Yoga- oder Meditationseinheiten genutzt. Absolut verständlich, denn auch in uns setzte der Anblick des kraftvollen Wasserfalls unfassbar viel Energie und Glücksgefühle frei. Einen Besuch kann ich euch daher wärmstens empfehlen! But always “watch your step” 🙂

Einen kleinen Adrenalin-Kick bekamen wir beim Betreten der Hängebrücke, die 28 m über dem Abgrund hängt und leicht im Wind mitschwingt. Oh ha! Nach einem schnellen Erinnerungsfoto kehrten wir daher auch umgehend wieder zurück auf festen Boden 🙂

Vom Aussichtspunkt Glocknerblick ist, wie der Name schon sagt, ein uneingeschränkter Blick auf den Großglockner möglich. Für mich ist es in diesen Momenten immer wieder faszinierend, die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten und festzustellen, wie gigantisch die Berge und wie klein wir Menschen im Vergleich sind. Und dennoch haben wir es im Laufe der Evolution geschafft, die höchsten Berge zu erklimmen und sie heute innerhalb weniger Minuten mit einer Gondel und ohne großen Aufwand zu erreichen. Verrückt!

DORFGASTEIN

Bevor es am letzten Tag leider schon wieder für uns nach Hause ging, legten wir noch einen kurzen Stopp in Dorfgastein ein, um auf den Hausberg Fulseck in 2.033 m Seehöhe zu fahren. Auf der Mittelstation befindet sich der Spiegelsee und Waldspielplatz, den wir sehr gerne besucht hätten. Leider fanden zu diesem Zeitpunkt Wartungs- und Erneuerungsarbeiten statt, sodass wir gleich bis ganz nach oben zur Bergspitze fuhren.

Oben angekommen wurden wir auch hier mit einem großartigen Ausblick auf Dorfgastein beschenkt und konnten etliche Paragleiter aus nächster Nähe beobachten, die das traumhafte Wetter und die optimale Thermik für einen Flug nutzten. Wahnsinn! Es muss ein irres Gefühl sein, zwischen den Bergen umherzugleiten und sich dabei frei wie ein Vogel zu fühlen.

Wer Lust auf etwas mehr Bewegung hat, findet am Naturerlebnisberg Fulseck einige LehrpfadeKraftplatzwanderungen und Panoramawege, auf denen man zusätzlich praktische Tipps im Umgang mit sich und der Natur erhält.

FOOD TIPP

Hingegen all unserer Erwartungen fanden wir im Örtchen Bad Hofgastein sogar ein vegan/vegetarisches Restaurant: das Kraut & Rüben in der Pyrkerstraße 3. Ein yummy Tipp, den ich euch sehr gerne ans Herz legen und auf keinen Fall vorenthalten möchte! Es hat uns nicht nur unfassbar gut geschmeckt, sondern auch der Service war zuckersüß und zum Wohlfühlen.

Unsere Familien-Zeit im Gasteiner Tal war nicht besonders lang, dafür war sie umso intensiver und durchweg erholsam für uns vier. Wir möchten auf jeden Fall wiederkommen und das vielleicht sogar schon im Winter?! Denn auch zu dieser Jahreszeit hat die Region sicher einiges zu bieten.

Euer Julchen ♥

RAUS IN DIE BERGE | FAMILIENZEIT IM LIDO EHRENBURGERHOF

RAUS IN DIE BERGE – FAMILIENZEIT IM LIDO EHRENBURGERHOF

Letzte Woche entschieden wir uns dazu, dem alljährlichen Vorweihnachtsstress den Rücken zu kehren. Noch einmal raus in die Berge und die Akkus aufladen, bevor der Jahresendspurt in die Vollen geht. Eine super Idee! Als Überraschung packten wir Omi und Opi ein und machten uns zu fünft auf den Weg nach Südtirol ins Falkensteiner Family Hotel Lido Ehrenburgerhof.

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RAUS IN DIE BERGE

Von München aus ging es über den Brenner direkt ins gemütliche Ehrenburg, das nur wenige Minuten von Bruneck entfernt liegt und dem ein oder anderen sicher etwas sagt. Das Familienhotel in den Dolomiten befindet sich in einem ruhigen Tal mit Blick auf die schneebedeckten Berge und den hauseigenen Natursee.

Ich liebe das italienische Flair. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Südtiroler, womit wir auch im Lido wärmstens empfangen wurden. Wir fühlten uns von der ersten Sekunde rundum wohl. Fast wie zu Hause, wo man sein kann, wie man ist. Ungezwungen, entspannt und authentisch.

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SEIT 1957 – DAS FAMILY HOTEL LIDO EHRENBURGERHOF

Das Haus bietet insgesamt 94 Zimmer, wovon wir 2 großräumige und gepflegte Familiensuiten mit Balkon und einem extra Kinderzimmer mit Hochbetten nutzen konnten. Bereits seit 1957 beherbergt das Familienhotel kleine und große Gäste aus der ganzen Welt. Optisch ist das Lido Ehrenburgerhof nicht mit einem High-end Designhotel zu vergleichen. Die Einrichtung ist dennoch modern, urig und vollkommen aufs Ankommen und Wohlfühlen ausgerichtet.

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BABY & KID

Noch vor dem Kofferauspacken checkten wir zu allererst den Kinderbereich, auf den sich unsere kleine Maus besonders freute. Auf der Hinfahrt erzählte sie aufgeregt von nichts anderem, als vom Bällebad und der Rutsche, die wir bereits vorab auf der Webseite sehen konnten. Die Vorfreude war dementsprechend riesengroß! Der Kidsbereich ist unterteilt in das “Baby-Land” für Kinder von 4 Monaten bis 3 Jahren und in das “Falkyland” für Kids ab 3 Jahren. Hier findet man alles, was kleine Entdecker benötigen, um sich auszupowern und der spielerischen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Tipp: Direkt neben der Rezeption befindet sich die “Babyecke”. Eine Küchenzeile, in der rund um die Uhr warmes Wasser, Babybreie und Kekse zur freien Verfügung bereitstehen sowie ein praktischer Buggy- und Kinderwagenverleih.

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(VEGANE) KULINARIK MIT DER FALKENSTEINER VOLLPENSION

Für unseren Aufenthalt wählten wir die Falkensteiner Vollpension, mit der wir gefühlt rund um die Uhr schlemmen konnten. Angefangen beim reichhaltigen Frühstücksbuffet, dem leichten Mittagslunch, dem hausgemachten Nachmittagskuchen inkl. verschiedener Suppen bis hin zum abendlichen 5-Gänge-Wahlmenü. Gutes Essen ist die halbe Miete und davon bekamen wir im Lido jede Menge. Ich denke noch heute gerne an das vegane Abendmenü zurück, das geschmacklich ein voller Genuss war. Tatsächlich hätten wir im Vorfeld nicht mit dieser Vielfalt und dem hervorragenden Angebot gerechnet.

Genauso wie das Abendessen, stach auch die Freundlichkeit und der liebevolle Service des Lido Teams während unseres Besuchs hervor. Auf der ganzen Anlage spürt man eine unaufdringliche Wohlfühlatmosphäre und Hilfsbereitschaft, die in der kulinarischen Kombination definitiv 5 Sterne verdient hätte.

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SIGHTSEEING & MUST-VISITS

In den vier Tagen, in denen wir vor Ort waren, lernten wir die traumhafte Umgebung etwa genauer kennen und besuchten einige Must-Visits, die ich euch unbedingt empfehlen möchte:

1. Der Pragser Wildsee (Lago di Braies). Ein traumhaft schönes Fleckchen Erde, das ca. 25 Fahrminuten entfernt liegt.

2. Die beeindruckende Lichtershow Soliman´s Dream im gemütlichen Städtchen Brixen (ca. 15 Km entfernt). Weitere Infos zur Show findet ihr unter diesem Link.

3. Eine “Aroma-Öl-Massage” bei Kuschelwetter im Lido Ehrenburgerhof Spa, die mit einer Anwendung in einem Luxusresort mithalten kann. Erstklassig!

4. Der Weihnachtsmarkt in Bruneck mit einem Halt & Snack am berühmt-berüchtigten Pustertaler Ofenkartoffel-Stand. Yummy!

5. Ein Besuch auf dem atemberaubenden Kronplatz von 2.275 Höhenmetern, der innerhalb von 10 Minuten mit dem hauseigenen Shuttle des Familienhotels für eine Gondelfahrt und Wintersport zu erreichen ist.

Das Lido bietet eine optimale Ausgangslage für ein abwechslungsreiches Sightseeing mit kurzen Anfahrtswegen und ganz besonderen Highlights. Und ich bin mir sicher, nicht nur in der Winterzeit 🙂

ERINNERUNGEN AN EINEN GELUNGENEN KURZURLAUB

Mit nach Hause nahmen wir 5 Kilo mehr auf den Rippen und viele schöne Erinnerungen an einen Kurzurlaub mit Omi und Opi in den Dolomiten. Leider sind Hunde im Lido nicht gestattet, was unseren Aufenthalt ganz bestimmt perfekt gemacht hätte. Doch was nicht ist, kann ja vielleicht irgendwann noch werden…

Rabattcode: wen jetzt auch noch kurzfristig die Reiselust packt, um im Dezember allein, zu Zweit oder mit der ganzen Familie auszuspannen, der erhält bis zum 31.12.2019 mit STYLINGLIEBE10 eine Ermäßigung von 10% auf ALLE Häuser der Falkensteiner Hotels.

Ich wünsche euch eine hoffentlich stressfreie Vorweihnachtszeit und möglichst viele besinnliche Momente.

Eure Julia ♥

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UNSERE EUROPAREISE MIT KIND UND HUND | TEIL 3

UNSERE EUROPAREISE MIT KIND UND HUND | TEIL 3

Im dritten Teil meiner Reihe „Europareise mit Kind und Hund“ berichte ich euch von unseren weiteren Stopps in Frankreich und unserem ersten Aufenthalt in Spanien. Ich erzähle euch, welche Orte uns als Familie besonders gut gefallen haben und auf welche Punkte wir beim nächsten Mal unbedingt genauer achten würden. Nach unserer entspannten Zeit in Lacanau-Océan zog es uns weiter nach Capreton-Hossegor. DAS Surf-Mekka Frankreichs!

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UNSERE EUROPAREISE MIT KIND UND HUND | TEIL 3

3. Capreton-Hossegor

Nur 2 Stunden entfernt von Lacanau-Océan liegt das kleine Örtchen Hossegor, in dem jedes Jahr die World Surf League im Rahmen des Worldcups einen Stopp einlegt. Direkt am Hafen von Capreton-Hossegor buchten wir uns ein kinder- und hundefreundliches Zimmer im Hôtel du Cap. Das gepflegte 2-Sterne Hotel bietet ein top Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gute Ausgangslage für Erkundungstouren. Die Kirsche auf der Torte wäre ein Aufzug gewesen, der uns das viele Schleppen erleichtert hätte. Doch wie heißt es so schön: man kann nicht immer alles haben 😉

Von dort aus hatten wir es nicht weit bis ins Zentrum und die beliebte „Shoppingmeile“ von Hossegor. Diverse Surf- und Boho-Shops mit coolen Cafés und Einrichtungs-Stores erinnerten uns dabei an unsere Zeit auf Bali. Die spürbare Leichtigkeit der Menschen gepaart mit gutem Essen und jeder Menge Surf-Vibes ist genau das, was wir so sehr auf Reisen lieben.

Gesund und gut gegessen haben wir im Louvine Collective, einem kleinen Bistro und Concept Store einer Nebenstraße, das auf frische Gerichte sowie auf nachhaltiges Holzbesteck, Papierteller und Glasbecher setzt.  Von einer lieben Leserin erhielt ich den Tipp, den Hoaz Store mit diversen hippie- und boho-angehauchten Teilchen aufzusuchen. Sehr zu empfehlen!

Local Tipp: Oftmals standen wir mit leerem Magen vor verschlossenen Restaurant-Türen, da wir uns zuvor nicht über die Öffnungszeiten informierten. Good to know: In Frankreich wird gerne ein ähnliches „Siesta-Mittagspäuschen“ wie in Spanien zwischen ca. 14 und 17 Uhr eingelegt.

Shopping-Tipp: In einem kleinen Industriegebiet in der Nähe von Soorts-Hossegor befinden sich die „Surf Factory Outlets“ von Billabong, Quicksilver, Rip Curl, Volcom u.v.m. Auf der Suche nach einem neuen Neo für André, klapperten wir diverse Shops der großen Surf-Labels ab. Wer in der Nähe ist und auch auf Schnäppchenjagd gehen möchte, ist hier goldrichtig.

Fazit: Unsere beiden kleinen Travel-Buddys fühlten sich in Hossegor genauso wohl wie wir und hätten es sicher auch noch ein paar Tage länger ausgehalten. Nach 2 Tagen komplett schlechten Surf-Bedingungen hielt es uns leider nicht länger in Hossegor, sodass wir uns weiter auf den Weg Richtung Spanien machten.

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4. BIARRITZ

Für einen kleinen Mittags-Snack und einen Spaziergang legten wir auf unserer Fahrt einen Halt im bildschönen Fischer- und Surferörtchen Biarritz ein. Die Stadt an der südlichen Atlantikküste gefiel uns optisch bis zu diesem Zeitpunkt am besten. Auf unserem kurzen Abstecher in die entspannte Innenstadt konnten wir nur erahnen, wie viele Facetten dieses edle Fleckchen Erde noch zu bieten hatte. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, ausreichend Zeit einzuplanen.

Am Stadtstrand beobachteten wir süße Surfer-Kids, die sicherer auf ihrem Brett standen, als ich es wohl jemals tun werde 😉

Am liebsten hätten wir dem Treiben noch stundenlang zugeschaut, doch der Hunger zog uns weiter in eines der vielen einladenden (und teilweise sehr hochpreisigen) Restaurants.

Travel-Fazit: Es ist verrückt, wie viel Maut-Gebühren generell auf den Autobahnen kassiert werden. Wobei Frankreich im Vergleich zu Spanien und Portugal mit Abstand der Vorreiter ist. Leider ist Frankreich nicht das preisgünstigste Land, um von Ort zu Ort zu pilgern.

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SPANIEN

5. Donostia-San Sebastián

Yes, we made it to Spain! Die bergige Hauptstadt Donostia-San Sebastián im Baskenland ist bekannt für seine charmanten City-Strände Playa de la Concha und Playa de Ondarreta, die von einer malerischen Uferpromenade umgeben sind und sogar ein wenig an Positano und die Copacabana erinnern. Am Abend versammelten sich Straßenkünstler am Beach und sorgten für entspannte Musik während traumhafte Sonnenuntergänge die Stadt in ein warmes Licht tauchten. Love it!

Wir wohnten im City Hotel Codina, das fußläufig nur 5 Min. von der Uferpromenade entfernt liegt und somit eine perfekte Lage für uns hatte. Healthy Food und botanisches Flair findet man im etwas entfernt gelegenen und angesagten Kafe Botanica, das mit einem Wintergarten und, wie es der Name schon verrät, vielen Grünpflanzen stilvoll ausgestattet ist.

Baby-Tipp: Die breiten Gehwege sind optimal für Sightseeing-Touren mit dem Kinderwagen UND Dank der vielen kleinen Pflastersteinchen easy als Einschlafhilfe on Tour geeignet. Unser Mädchen verabschiedete sich jeweils nach 2 Minuten Kinderwagen-Geschunkel ins Land der Träume. Zeit für uns, um ein wenig Durchzuatmen. Der Strand und diverse Erlebnis-Spielplätze, die uns immer mal wieder über den Weg liefen, bieten übrigens etliche Möglichkeiten, um zu entschleunigen und die Seele baumeln zu lassen – was im trubeligen Stadtdschungel wie gerufen kommt.

Doggy-Tipp: Donostia-San Sebastián war während unserer Zeit extrem gut besucht und kein besonders passender Ort für einen Hund. Grundsätzlich sind Hunde an den meisten spanischen Stränden verboten, weshalb auch wir den Beach nur von der Promenade aus betrachteten. Für uns war im Vorfeld bereits klar, dass wir uns ein Stück weit einschränken werden müssen, weshalb wir mit dieser Situation vollkommen fine waren. Um dem Trubel zu entfliehen, schlenderten wir oft abseits der typischen Hauptwege und genossen es dabei genauso sehr, wie unser Kind und unser Hund.

Fazit: Die kulturelle Stadt am Golf von Biskaya versprüht einen unverkennbaren Duft, der nach süßem Sangria und herzhaften Tapas riecht (besonders in der entzückenden Altstadt!) und ein wenig mit dem City-Flair von Barcelona zu vergleichen ist. Ein Grund mehr, warum dieser Ort besonders bei jungen Menschen so beliebt scheint. Bei einem nächsten Besuch würden wir wesentlich mehr Zeit einplanen und ohne unseren Hund verreisen, für den ein Städtetrip in dieser Form mehr Anstrengung als Erholung bedeutet.

Mittlerweile packten wir unsere Koffer gefühlt pausenlos ein und aus und sehnten uns immer mehr nach einem längeren Aufenthalt, bei dem wir nicht das Gefühl hatten, nur auf der Durchreise zu sein. Wir sahen in kürzester Zeit unglaublich viele schöne Orte, doch spürten schnell, dass das schnelle Reisen ein Genuss-Killer für uns war. Ein neuer Plan musste her! Dringend. Sonst wäre ein Urlaub vom Urlaub nötig 🙂

Im nächsten Teil meiner Reihe „Europareise mit Kind und Hund“ (ich hoffe, es hängt euch nicht schon zum Hals heraus?) erzähle ich euch von einem magischen Ort auf unserer Route, der mein weiteres Leben nachhaltig veränderte.

Euer Julchen ♥

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UNSERE EUROPAREISE MIT HUND UND KIND | TEIL 2

UNSERE EUROPAREISE MIT HUND UND KIND | TEIL 2

Ein halbes Jahr ist bereits vergangen, seitdem wir unsere langersehnte Europareise mit Hund und Kind antraten. Es war der bisher wohl anstrengendste und zugleich erlebnisreichste Trip, den wir bis dato gemeinsam erleben durften. Noch heute sprechen wir immer wieder gerne von vereinzelten Locations, die wir während unserer Tour ansteuerten und kennenlernten sowie von unseren Erlebnissen und unterschiedlichen Empfindungen, die diese Orte mal mehr und mal weniger in uns auslösten. Unsere Reiseroute führte uns durch wunderschöne Teile von Frankreich, Spanien, Portugal und Italien, von denen ich euch heute genauer berichten möchte.

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UNSERE EUROPAREISE MIT HUND UND KIND | TEIL 2

Bevor wir starteten, erstellten wir einen groben Plan, welche Plätze wir unbedingt sehen wollten. Unsere „Wish-List“ war letztendlich viel zu lang. Wir hatten uns von Anfang an zu viele Ziele vorgenommen und dafür eindeutig zu wenig Zeit eingeplant. Eine Sache, die wir bei einem nächsten Round-Trip komplett anders machen würden. Das Reisen mit einem damals 10-Monate alten Baby und einer Fellnase ist eben doch nicht vergleichbar mit einer Reise als Paar. Dafür ist sie wiederum umso intensiver. Neue Eindrücke nahmen wir wesentlich bewusster wahr, als noch auf einigen unserer Abenteuer zuvor.

Mit dem Surfbrett im Gepäck, versuchten wir hauptsächlich entlang der Küste zu reisen. Mit dem Blick auf´s Meer und einer frischen Brise Seeluft in der Nase. Unser erstes Ziel direkt am Strand sollte Lacanau-Océan werden, ein kleiner gemütlicher Ort an der französischen Atlantikküste. Am 26. Juni 2018 stiegen wir mit voller Vorfreude und einem leichtem Bauchkribbeln in unseren bepackten VW-Bulli. Die Reise konnte beginnen. Jiiihaaa!

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FRANKREICH

1. Lyon

Von München aus ging es über Nacht auf dem direkten Weg nach Frankreich. Der erste kurze Halt auf unserer Route war die geschichtsträchtige Stadt Lyon an der Rhône. Für zwei Nächte buchten wir uns ein kleines Appartement, das ziemlich weit außerhalb lag. Das Gute daran: durch den langen Fußmarsch Richtung Stadtkern lernten wir die City auf Anhieb genauer kennen und konnten uns somit einen umfangreichen Eindruck verschaffen. Wir pilgerten zum beliebten Place des Jacobins im 2. Arrondissement von Lyon, an dem uns ein wunderschöner und historischer Brunnen überraschte. Rund um den Platz, der zur klassifizierten Zone des UNESCO Weltkulturerbes zählt, befinden sich etliche gute Restaurants und Shopping-Möglichkeiten, um dort ein paar entspannte Stunden verbringen zu können.

Auf dem Weg zur Stadtmitte überquerten wir die Rhône, den wasserreichsten Fluss Frankreichs. Von dort aus bekamen wir einen guten Überblick über die drittgrößte City des Landes, ihre beeindruckende Altstadt und ihre modernen Neubauten.

Baby-Tipp: Wir stellten schnell fest, dass ein Städtetrip für kleine Zwerge nicht sonderlich spannend ist. Uns störte der typische Lärm einer Großstadt wahrscheinlich mehr als unsere Tochter, da sie während unserer Sightseeing-Touren hauptsächlich schlief.

Doggy-Tipp: Lyon hat einige Grünanlagen zu bieten, sodass auch unser treuer Vierbeiner auf seine Kosten kam. Wir besuchten den weitläufigen Parc Blandan für ein typisch französisches Picknick und etwas Ruhe fernab des trubeligen Stadtlebens. Grundsätzlich sind Hunde in Geschäften und Restaurants deutlich weniger willkommen als in Deutschland. Darauf sollte man sich im Vorfeld unbedingt einstellen, um gelassener mit der jeweiligen Situation umzugehen.

Fazit: Um die Stadt besser kennenzulernen, sind auf jeden Fall ein paar Tage mehr einzuplanen. Zudem macht das Entdecken für alle Beteiligten sicher mehr Spaß, wenn die Mäuse schon etwas größer und selbstständiger sind, mehr aktiv miterleben und die vielen schnellen Eindrücke besser verarbeiten können. Wir konnten es kaum abwarten, endlich ans Meer zu gelangen, weshalb wir die Zeit in Lyon vielleicht auch nicht ganz genießen konnten. Grundsätzlich ist Lyon sehenswert, für uns jedoch kein Ort, den wir gezielt ein zweites Mal besuchen würden.

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2. Lacanau-Océan

Nach knapp 6 Stunden Fahrtzeit kamen wir endlich in Lacanau-Océan an. Als wir das Meer sahen und unsere nackten Füße in den warmen Puderzuckersand steckten, kam für uns das erste Mal das Gefühl von Urlaub und Angekommen sein auf. Schon jetzt waren wir leicht angenervt vom erneuten Ein- und Auspacken. Oh ha, das konnte ja noch was werden! Daraufhin strichen wir Bordeaux von unserer Route, um ein paar Tage länger an der Atlantikküste und seinem breiten Sandstrand bleiben zu können.

Von Freunden wurde uns die populäre Campingplatz-Kette Yelloh! Village empfohlen. Zu Beginn waren wir uns noch nicht ganz sicher, ob diese Art von Urlaub tatsächlich etwas für uns sein würde. Im Nachhinein war es eine der besten Aufenthalte, die wir jemals hatten. Gegen unsere Erwartungen fanden wir im Yelloh! Village Les Grands Pins absolute Ruhe und völlige Entschleunigung. Wir buchten ein kleines feines Mobil Home für 5 Tage, in dem wir alles hatten, was wir zum Leben brauchten. Der Campingplatz liegt in einem Pinienwaldstück unmittelbar am Strand. Herrlich idyllisch und naturbelassen.

Unsere Tage bestanden hauptsächlich daraus, an den Strand zu gehen, um zu Surfen, Sandburgen zu bauen und gemeinsam im Wasser zu spielen. What a life! Hin und wieder statteten wir dem lebendigen Surfer-Örtchen, das ca. 15 Min. Fußweg entfernt liegt, einen Besuch ab und schlenderten durch die Gassen oder snackten eine Kleinigkeit bei Buriram Thai Food. Ein schnuckeliges Restaurant im orientalischen Stil und ausgewählten asiatischen Leckereien.

Baby-Tipp: Die Minis brauchen oft nicht mehr, als Sand, Sonne und Meer, um glücklich und beschäftigt zu sein. All das fanden wir en masse im Les Grand Pins. Die Campinganlage bietet on top ein cooles Badeparadies und weitere spannende Aktivitäten für kleine und große Gäste. Bei einem nächsten Besuch werden wird definitiv einen Strand-Buggy mitnehmen, um die zwölf Millionen Dinge zu transportieren, die man mit Kind und Hund halt so braucht 😉 Ansonsten war unsere Babytrage ein super Begleiter für Strandspaziergänge.

Doggy-Tipp: An unserem Strandabschnitt waren angeleinte Hunde willkommen bzw. „geduldet“. Für Chloé war das Toben am Meer natürlich Heaven on Earth. Dafür suchten wir uns am liebsten ein ruhiges Plätzchen, um u.a. andere Urlauber nicht zu stören.

Fazit: Lacanau-Océan war einer von zwei Orten auf unserer gesamten Reise, der uns komplett in seinen Bann zog. Der lässige Wohlfühlort ist sowohl für Familien und Paare als auch für Freunde optimal geeignet. Die chillige Stimmung, der breite Sandstrand und das naturverbundene Gefühl machten unsere Zeit zu einer ganz besonderen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Im 3. Teil meiner Reihe „Europareise mit Hund und Kind“, der bereits am Sonntag online gehen wird, erzähle ich euch von weiteren Destinationen unserer Route sowie von unserem ersten Stopp in Spanien.

Meinen Erfahrungsbericht über unsere Travel-Vorbereitungen findet ihr b.t.w. unter diesem Link sowie ein live getipptes Zwischenfazit während unseres Trips unter diesem Link.

Hinterlasst mir gerne ein Feedback oder eventuell aufgetretene Fragen in den Kommentaren. Ich freue mich, von euch zu lesen und wünsche euch einen entspannten Start ins Wochenende.

Euer Julchen ♥

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UNSERE EUROPAREISE MIT KIND UND HUND | TEIL 1

UNSERE EUROPAREISE MIT KIND UND HUND | TEIL 1

Ich habe es nicht vergessen. Mein Versprechen an euch im letzten Jahr. Euch noch einmal auf unsere Europareise mit Kind und Hund quer durch Frankreich, Portugal, Spanien und Italien mitzunehmen. Detailliert und informativ hier auf meinem Blog für euch festgehalten. Vielleicht ist sogar jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür. Der richtige Zeitpunkt, um in Erinnerungen an den letzten heißen Sommer und unsere knapp 2-monatige Family-Tour zu schwelgen. In den nächsten Artikeln wird hier also vorerst der Sommer zurückkehren und mit ihnen jede Menge Travel-Tips und Inspos. Yay! Ich freue mich schon sehr darauf, dieses Abenteuer gemeinsam mit euch Revue passieren zu lassen.

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Für alle, die noch einmal up-to-date sein möchten, bevor sie jetzt weiterlesen: meine erste Bilanz inkl. völligem “Gefühls-Chaos” findet ihr in meinem Bericht “Zwischenfazit unserer Europareise”.

VORBEREITUNGEN

In meinem Artikel “Wir sind dann mal weg”, der kurz vor unserer Abreise online ging, erzählte ich euch bereits davon, dass unsere Planungen ziemlich drunter und drüber liefen. Das Packen und Vorbereiten hatten wir dermaßen unterschätzt, dass wir unseren Reiseantritt sogar um ganze zwei Tage nach hinten verschieben mussten. So etwas ist uns bisher auch noch nicht passiert. Dafür sind wir nun um eine weitere Erfahrung reicher, bei einer nächsten längeren Reise doch besser 3 Tage extra für die gesamte Orga einzuplanen 😉 Im Vorfeld rechneten wir damit, für ungefähr 6 Wochen mit unserem Bully unterwegs zu sein. Unser Bus sollte uns währenddessen sicher von A nach B bringen und nur im äußersten Notfall als Schlafplatz für uns Vier dienen.

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CHLOÉ AUF EUROPAREISE

Für unseren Hund Chloé nahmen wir 8 Paletten Dosenfutter und 1 Sack Trockenfutter für mögliche Engpässe mit. Wer mit Hund reist, dessen Magen entspannt auf neue Futtersorten reagiert, der kann natürlich auch vor Ort einkaufen und dafür jede Menge Platz im Kofferraum einsparen. Zusätzlich bauten wir eine urgemütliche Hunde-Transportbox von Maelson in unseren VW Bus ein, in der sie mit Abstand den komfortabelsten Platz von uns allen hatte 🙂

#THECUTEST AUF EUROPAREISE

Für die komplette Windelausstattung unserer damals 10 Monate alten Tochter legten wir uns eine neue Dachbox zu, in der unser Surfbrett und gefühlt 200 Mio. Windeln problemlos untergebracht werden konnten. Unsere kleine Maus startete zu diesem Zeitpunkt gerade ihre ersten Steh-Versuche, sodass wir unser faltbares Reisebett inkl. Laufstall-Funktion von Nuna einpackten sowie den klappbaren Reisekinderwagen “City Tour Lux” von Babyjogger für unsere Erkundungstouren. Der Wagen entpuppte sich als absolutes Allround-Talent, mit dem jede noch so schmale Straße passierbar wurde.

Damit sie wie üblich sicher mit uns am Esstisch unserer Unterkünfte sitzen konnte, durfte der handliche und fix montierbare Kinder-Hochstuhl von IKEA sowie etwas Babygeschirr natürlich nicht fehlen. Ein paar Wochen vor unserer Europareise begannen wir mit der Beikosteinführung und schleppten deshalb sogar unseren heiß geliebten Thermomix mit, um überall frischen Brei für unser Mädchen zaubern zu können. Verrückt! Das dachten wir auch. Schlussendlich kam das Gerät vielleicht ganze zwei Mal zum Einsatz. Neben dem Stillen aß sie am liebsten bei uns mit und war nur wenig an ihrem Frühstücks- oder Mittagsbrei interessiert. Auf Reisen ist das Stillen definitiv eine der praktischsten Dinge überhaupt.

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BABYFOOD ON TOUR

Doch keine Sorge: egal, ob wir uns in Frankreich, Spanien, Portugal oder Italien befanden – etliche Supermärkte weisen ein umfassendes Angebot an Babynahrung und Pflegebedarf auf, sodass für jeden Bedarf eine große Auswahl vorhanden ist. Um etwas an Gewicht zu sparen, nahmen wir ausschließlich Kleidung für 2 Wochen mit. Unsere Rechnung ging im Nachhinein bestens auf. In der ganzen Zeit besuchten wir 3-4 Mal einen Waschsalon und hatten somit immer wieder einen frischen Kleiderschrank dabei.

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WAS WAR NOCH DABEI?

Mit unserem VW-Bully legten wir ordentliche Strecken zurück. Uns war es besonders wichtig, dass wir es uns bei kurzen oder auch längeren Pausen unterwegs gemütlich machen konnten und genügend Proviant für den kleinen Hunger dabei hatten. Ein großes Stillkissen, 2 kuschelige Decken, Wasserflaschen und eine mobile Kühlbox waren daher unsere ständigen Begleiter.

Mit der Gewissheit im Nacken, jederzeit etwas kaufen zu können, was ggf. dringend fehlte, ließ es sich auf jeden Fall entspannter reisen. Am Ende staunten wir mal wieder darüber, wie wenig man doch eigentlich zum Leben benötigt und wie gut man auch improvisieren kann.

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SERVICE-CHECK & REISEAPOTHEKE

Wie vor jeder Reise checkten wir vorab das Auswärtige Amt auf mögliche Einreise- bzw. Warnhinweise unserer Ziel-Länder. Wir überprüften die Reiseapotheke für Kind und Hund und ließen unseren schwarzen Flitzer noch einmal durch die Service-Kontrolle laufen. Wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen möchte, spricht einige Wochen zuvor am besten auch noch einmal mit dem Kinder- und Tierarzt bezüglich möglicher Pflichtimpfungen für die bevorstehende Reise und recherchiert bereits nach wichtigen Telefonnummern bei Notfällen im jeweiligen Aufenthaltsort.

REISEZEIT BEACHTEN

Während unserer Reiseplanung verschwendeten wir tatsächlich nicht einen Mini-Gedanken an die mögliche Ferienzeit. Unsere Europareise begann am 26. Juni 2018. Somit befanden wir uns mitten in der Hochsaison, was sich schon ganz bald in unserer Reisekasse bemerkbar machte. Yes, dumm gelaufen!

SPONTANE REISEROUTE

Wir legten uns eine grobe Route zurecht, die viel Raum für Alternativen ließ, den wir letztendlich sogar dringend brauchten. Bloß keinen Stress!

Unseren Plan schmissen wir während unserer Tour etliche Male über den Haufen, steuerten Ziele an, von denen wir zum ersten Mal hörten und strichen Orte, die wir kurz zuvor noch unbedingt sehen wollten. Unsere Reise war eine komplette Achterbahn der Gefühle. Von totaler Überforderung bis hin zu absoluten Glücksmomenten war alles dabei. Welche Destinationen wir final ansteuerten, was wir dort erlebten, empfehlen oder wovon wir komplett abraten würden, erzähle ich euch in den nächsten Tagen im 2. Teil unserer Europareise mit Kind und Hund.

Euer Julchen ♥

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FAMILIENZEIT IM CHIEMGAU MIT DER CHIEMGAU KARTE

FAMILIENZEIT IM CHIEMGAU MIT DER CHIEMGAU KARTE

Der Jahresausklang ist ein guter Grund, um einmal inne zu halten und reflektierend auf die letzten zwölf Monate zurückzublicken. Auf die letzten zwölf Monate, die mit vielen neuen Erfahrungen, Höhen und Tiefen gefüllt wurden. Für uns war es das Jahr des Reisens und der Wagnisse. Insgesamt fünf von zwölf Monaten waren wir on tour. Quer durch die Welt. Irre! Wir haben Nordamerika und einige Teile von Europa gemeinsam mit unserer kleinen Tochter bereist und dabei wundervolle Erinnerungen sammeln dürfen. Meinen letzten Blogbeitrag in 2018 möchte ich daher unserem abschließenden Familienabenteuer im schönen Chiemgau widmen, von dem ich euch heute etwas mehr erzählen werde.

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DAS JAHR DES REISENS UND DER WAGNISSE

In diesem Jahr haben wir wahnsinnig viel dazu gelernt. Wir haben wahnsinnig viel ausprobiert und sind dafür oftmals ins kalte Wasser gesprungen. Bedenken, die wir hatten, versuchten wir mal mehr und mal weniger auszublenden. Bedenken, die uns blockierten und nicht weiter wachsen ließen. Positive und negative Erlebnisse haben uns dabei geprägt und geformt, sodass wir einmal mehr wissen, wie wir das kommende Jahr gestalten möchten.

Wir möchten weiterhin die Welt bereisen. U.a. mit einem Wohnmobil, weniger Flugstrecken und mehr europäischen Zielen. Mit diesem Vorsatz beendeten wir bereits vor wenigen Wochen unsere letzte Familienreise ins gemütliche Chiemgau.

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FAMILIENZEIT IM CHIEMGAU

Um dem vorweihnachtlichen Stress den Rücken zuzukehren, machten wir uns von München auf ins nur 1,5 Stunden entfernte Ruhpolding in den Chiemgauer Alpen. Die beste Idee, die wir umsetzen konnten! Wer nimmt sich kurz vor Weihnachten schon aus dem „Christmas-Wahn“ heraus und lässt entgegen des Stroms Ruhe einkehren!? Uns hätte zu diesem Zeitpunkt absolut nichts besseres passieren können.

Obwohl Ruhpolding nicht weit entfernt liegt, war es für uns der erste Besuch im ca. 7.000 Seelen-Örtchen. Der gemütliche Kurort ist vor allem für seinen wiederkehrenden Biathlon Weltcup bekannt, der im neuen Jahr vom 15. bis 20. Januar erneut stattfindet sowie für seine unverfälschte Berg- und Naturlandschaft. Es geht doch nichts über frische Bergluft und die klare Sicht auf Gebirge, die beim Erden und Abschalten unterstützen.

Für 5 Nächte buchten wir uns ein kleines Familienzimmer im Hotel „Zur Post“,  das trotz seiner zentralen Lage die nötige Ruhe bietet – und by the way auch Hunde herzlich willkommen heißt. Von dort aus konnten wir direkt zu Fuß starten, um die Ferienregion und die umliegenden Wanderwege easy mit dem Kinderwagen zu erkunden. Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter und somit kam doch noch ein Hauch von „Weißen Weihnachten“ auf.

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DIE „CHIEMGAU KARTE“

Seit Mai 2017 bieten die beiden Orte Ruhpolding und das benachbarte Inzell ihren Besuchern die kostenlose „Chiemgau Karte“ an. Wer also bei einem teilnehmenden Gastgeber der „Chiemgau Karte“ übernachtet, genießt mit der Karte, die vor Ort ausgehändigt wird, einen exklusiven Mehrwert für diverse In- und Outdoor-Aktivitäten der Region. Und das sogar für die ganze Familie und über den kompletten Reisezeitraum.

Alle Aktivitäten sind dabei kostenfrei und können nahezu uneingeschränkt (teilweise saison-abhängig) genutzt werden. Ein ziemlich cooles und praktisches Konzept für Natur-, Sport- und Entdeckerfreunde. Somit orientierten wir uns bei unseren Unternehmungen an den kostenlosen Angeboten der „Chiemgau-Karte“ und hatten gleichzeitig einen unkomplizierten Travel-Guide an unserer Seite. Wir hatten lediglich die Qual der Wahl zwischen all den spaßigen Activities. Damit ihr euch auch einen Eindruck aller Angebote verschaffen könnt, habe ich euch den Link HIER einmal eingefügt.

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KOSTENLOSE ANGEBOTE IN RUHPOLDING & INZELL

Das Angebot reicht von unterschiedlichen Berg- und Seilbahnfahrten über Museums-Besuche, Fahrrad-Verleihe, Ski-Tageskarten bis hin zu diversen Bade-, Tennis- und Eislauf-Aktivitäten. Da es unsere 15 Monate alte Tochter liebt, im Wasser zu spielen, statteten wir dem Vita Alpina Erlebnis- und Wellnessbad einen Besuch ab. Mit der „Chiemgau Karte“ konnten wir die Badelandschaft 3 Stunden lang kostenfrei nutzen. Perfekt für unsere kleine Familie!

m nächsten Tag stand Eislaufen in der Eishalle Ruhpolding auf dem Plan – tatsächlich das erste Mal in unserer 10-jährigen Beziehung. Genauso „eingerostet“ fühlte ich mich auch. Ganz im Gegensatz zu André, der richtig Gas geben und dabei seine alten Eishockey-Zeiten aufleben lassen konnte. Von 14-16 Uhr kann hier fast ganzjährig auf dem Eis geübt und geschlittert werden (mit der „Chiemgau-Karte“ natürlich auch kostenfrei).

Während unseres Aufenthalts befanden sich alle teilnehmenden Seilbahnen- und Lifte in Revision, sodass ein Besuch auf einer Hütte dieses Mal leider flach fiel. Doch aufgeschoben ist zum Glück nicht aufgehoben. Ruhpolding und Inzell sind im Sommer sicher genauso eine Reise wert. Und vielleicht ist unser Mädchen dann auch schon groß genug, um gemeinsam die wilde Sommer-Reifen-Bahn in Inzell ausgiebig zu testen 🙂

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EIN ENTSPANNTER JAHRESAUSKLANG

Das Jahr hätte für uns nicht entspannter ausklingen können, weshalb wir die oberbayerische Region auf jeden Fall ein weiteres Mal erkunden werden. War denn jemand von euch auch schon mal in Ruhpolding zu Besuch oder plant einen Aufenthalt in 2019?

Mit diesen letzten Zeilen in diesem Jahr wünsche ich euch allen einen fabelhaften Silvesterabend und einen gesunden Rutsch in 365 neue und hoffentlich aufregende Tage!

Vielen Dank, dass ihr auch in diesem Jahr unsere Reise als kleine Familie begleitet habt und sie so besonders gemacht habt.

Alles alles Liebe & Gute!

Euer Julchen ♥

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Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit der Ruhpolding Tourismus GmbH entstanden.

DER VIERTE ADVENT MIT TRAVEL CHARME | GEWINNSPIEL

DER VIERTE ADVENT MIT TRAVEL CHARME | GEWINNSPIEL

Happy vierte Advent ihr Herzen! Wahnsinn, morgen ist tatsächlich schon Heiligabend. Das ging in diesem Jahr mal wieder alles ziemlich flott. Deshalb hoffe ich, dass wir an den Weihnachtsfeiertagen alle einen oder zwei Gänge runterschalten werden. Damit wir uns besinnen und die kostbare Zeit mit unseren Liebsten voll und ganz genießen können. Genau für diese wertvollen Momente möchte ich euch heute gemeinsam mit dem Travel Charme Bergresort Werfenweng eine riesengroße Freude bereiten. Lasst euch dieses Mega-Gewinnspiel deshalb auf keinen Fall entgehen 🙂

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EIN SPEZIELLER & EINZIGARTIGER ORT

Vor mehr als zwei Jahren besuchten wir das Travel Charme Bergresort Werfenweng zum ersten Mal. Damals packte ich meine Brüder, meinen Papa und Chloé ein, um ein Familienwochenende in den Bergen zu verbringen. Das 4-Sterne-Superior-Hotel im Salzburger Land versetzte uns vom ersten Moment an in diese ganz bestimmte Stimmung. In eine absolute Wohlfühl-Stimmung, die nur an ganz speziellen und einzigartigen Orten zu finden ist.

Tipp: Meinen Blogpost über unseren ersten Familien-Aufenthalt findet ihr unter diesem Link.

Seitdem nimmt mein Bruder jedes Jahr den langen Weg von Hannover nach Werfenweg auf sich, um dort mit seiner Tochter exklusive Daddy-Daughter-Time zu verbringen. Wie cool ist das bitte! Und auch für mich war klar, dass ich André unbedingt einmal diesen Ort der Ruhe und Entspannung zeigen möchte.

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ZEIT IST UNSER WICHTIGSTES GUT

Der perfekte Anlass hierfür ergab sich vor ein paar Monaten, als unser Mädchen ihren ersten Geburtstag feierte. Für diesen besonderen Anlass ladeten wir zusätzlich Omi, Opi und Chloé ein und verbrachten eine super chillige Zeit inmitten der Berge. Unser Tagesprogramm bestand größtenteils daraus, uns kulinarisch verwöhnen zu lassen, dem PURIA Spa für ein paar Bade-Sessions einen Besuch abzustatten und die traumhaft schöne Gegend zu erkunden. Wir denken so gern daran zurück. An unsere Familienzeit, die so wichtig und kostbar ist.

Gemeinsame Momente sind mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen. Generell ist Zeit neben Gesundheit unser wertvollstes Gut. Unser „Zeit-Konto“ füllt sich täglich mit neuen 24 Stunden. Doch unsere Zeit ist endlich. Sie wird weniger und in dieser Form niemals zurückkehren.

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DER VIERTE ADVENT MIT TRAVEL CHARME

Aus diesem Grund freue ich mich umso mehr, euch heute zum vierten Advent, kurz vor Weihnachten, eine außergewöhnlich große Freude bereiten zu können. Seid ihr bereit? *Trommelwirbel* Gemeinsam mit dem Travel Charme Bergresort Werfenweng verlosen wir folgendes Rundum-Sorglos-Paket an euch:

4 Nächte im Travel Charme Bergresort Werfenweng

  • 4 Nächte im Travel Charme Bergresort Werfenweng
  • für max. 2 Erwachsene und max. 2 Kinder (bis 12 Jahre)
  • in einer Ferienwohnung oder in einem Hotelzimmer
  • inkl. Genuss Plus + Mittags-Jause (exklusive Getränke)
  • inkl. Zugang zum PURIA Spa
  • inkl. Parkgebühren in der Tiefgarage des Hauses
  • Einlösbar: das komplette Jahr 2019 (auf Anfrage und nach Verfügbarkeit)
  • An- und Abreise in Eigenregie

Wenn das mal nicht der Hammer ist Leute!? Ich hoffe, euch mit dieser Möglichkeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können und am Ende damit eine kleine Familie sehr glücklich machen zu können.

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GEWINNSPIEL (BEENDET)

Teilnahmebedingungen

1. Hinterlasst mir für die Teilnahme am Gewinnspiel für das Travel Charme Bergresort Werfenweng ein Kommentar unter diesem Beitrag und erzählt mir, warum ihr diese Familien-Reise gewinnen möchtet.

2. Tragt euch oben rechts in der Sidebar unter „Newsletter“ mit eurer Email-Adresse ein, damit ihr weiterhin über neue Beiträge von Stylingliebe informiert werdet.

3. An der Verlosung könnt ihr bis kommenden Freitag, den 28. Dezember 2018 um 23:59 Uhr MEZ teilnehmen.

4. Am Samstag, den 29. Dezember 2018 wird der glückliche Gewinner direkt per Email informiert und parallel unter diesem Beitrag benachrichtigt.

5. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die zum Zeitpunkt der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind. Es werden keine Gewinne an Teilnehmer unter 18 Jahren ausgeschüttet. Zudem ist eine Teilnahme mit gefälschten Identitäten oder Identitäten von Drittpersonen nicht erlaubt.

6. Das Gewinnspiel ist offen für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

8. Die Adresse des Gewinners wird ausschließlich für Versandzwecke des Reise-Gutscheins an die Kommunikationsagentur des Hotels sowie an das Travel Charme Bergresort Werfenweng selbst weitergeleitet, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Ich drücke euch ganz arg die Daumen!

In diesem Sinne ihr Lieben: Merry Christmas und alles alles Liebe.

Euer Julchen ♥

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Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit dem Travel Charme Bergresort Werfenweng entstanden.

EIN ZWISCHENFAZIT UNSERER EUROPAREISE

Wow! Seit über einem Monat sind wir nun schon unterwegs auf unserer Europareise durch Frankreich, Spanien und Portugal. Mit den drei besten Travel-Buddies, die wir uns nur vorstellen können: unserem Baby, das allmählich zum Kleinkind wird, unserem Hund, der immer mehr zum Abenteurer mutiert und unserem Bus, dem die  „Strapazen“ mittlerweile schon anzusehen sind. Eine ereignissreiche Tour mit gemischten Gefühlen liegt bereits hinter uns. Wahrscheinlich werden wir diese wertvolle Zeit erst richtig Revue passieren lassen können, wenn wir wieder zurück in heimischen Gefilden sind. Obwohl ich gerade noch nicht an eine Rückreise denken möchte. Von mir aus könnte unser aktuelles Wanderleben noch eine ganze Weile so weiter gehen. Denn trotz aller Herausforderungen genieße ich unsere Zeit zu viert in vollen Zügen.

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Seifenblasen in Toledo
Europareise mit Baby und Hund

Eine Rundreise mit Baby und Hund ist anders. Sie ist antrengend, nervenaufreibend und nur selten erholsam. Jetzt muss ich selbst erst einmal schmunzeln, doch genauso ist es. Dennoch ist dies mit Abstand eine der aufregendsten, intensivsten und wundervollsten Reisen, die ich gemeinsam mit meinen Liebsten erleben darf. Und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Von dieser Reise nehmen wir unglaublich viel mit. Wir haben einiges über uns gelernt, über andere Länder, andere Orte und andere Kulturen. Wir haben unseren Horizont erweitert und neue Denkweisen dazugewonnen. Dinge, die uns keiner mehr nehmen kann und von denen wir hoffentlich noch ewig zehren werden.

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Sonnenuntergang über den Dächern von Toledo
Kein Licht ohne Schatten

So bereichernd es ist, so weh kann es manchmal auch tun, die heimische „Komfortzone“ zu verlassen. Vor die „Haustür“ zu treten, die Augen zu öffnen und über den Tellerrand hinauszublicken. Ich bin ein Mensch, der im Alltag häufig wegschaut. Der nur wenig Nachrichten liest und selten die Tagesschau sieht. Ich ertrage es oft nicht. Doch Wegschauen ist keine Option – eine der wichtigsten Lektionen, die mir auf dieser Reise wieder bewusst geworden sind. Denn hier kann ich nicht wegschauen. Ich bin mittendrin.

Ich sehe vermüllte Parks, Menschenmassen, die Eintritt für einen Stierkampf zahlen und arme Seelen, ob Mensch oder Tier, die auf der Straße um´s Überleben kämpfen. Ich muss mich nicht vor meinen Gefühlen schützen, denn mir geht es grundlegend gut. Ich möchte dieses Gefühle als Motivation nutzen, um selbst helfen zu können. Soweit, wie es mir möglich ist. Aus diesem Grund schreibe ich u.a. über diese unschönen Themen und mache auf meinen Social Media Kanälen darauf aufmerksam. Um somit vielleicht ein paar von euch da draußen zu erreichen und auch euer Bewusstsein hierfür zu schärfen.

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Sandburgen bauen am Strand von Lacanau-Océan
Focus on the positives

Auf unserer bisherigen Europatour besuchten wir traumhaft schöne Orte, fanden Entschleunigung und begegneten herzlichen Menschen, um nur einige der vielen positiven Seiten zu nennen, die das Reisen ausmachen und die wir nicht missen möchten. Eine ganz besondere Begegnung, die mich sehr berührte und von der ich euch schon auf meinen Social Medias erzählte, möchte ich auch hier noch einmal widergeben.

A  world Language

„Ich möchte euch heute eine kleine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von zwei Kindern, ihrem Sandspielzeug und einer Sprache, die auf der ganzen Welt verstanden wird. Während André in Lacanau versuchte, trotz der schlechten Windbedingungen, ein paar Wellen zu surfen, machten wir es uns am Strand gemütlich. Auf einer Decke, unter einem großen pinken Sonnenschirm und mit etwas Sandspielzeug. Kurze Zeit später setzte sich ein kleines Mädchen zu uns. Sie hatte große braune Augen und viele süße Locken. Dabei erinnerte sie mich an Ronjas Räubertochter. Sie brachte einen Eimer und eine Schaufel mit. Selbstverständlich fing sie an, mit uns im Sand zu spielen. Ohne jegliche Berührungsängste, dennoch mit Vorsicht. Ihre Mama saß nicht weit entfernt und warf uns ein vertrautes Lächeln zu. Mit meinem gebrochenen Französisch konnte ich das kleine Mädchen gerade so fragen, wie sie hieß. Lina. Diplomatisch spielte sie mit ihrem Spielzeug, teilte es im Anschluss mit uns und benutzte auch unsere Förmchen. Auf eine natürliche, intuitive und unkomplizierte Art und Weise. Aufgrund der Sprachbarrieren erzählten wir nicht viel. Wir spielten einfach zusammen, freuten uns und genossen den Moment. Lina’s Papa war ebenfalls surfen und als er aus dem Wasser kam, packten sie ihre Sachen zusammen. Als sie gingen, kam sie noch einmal zu uns, um sich zu verabschieden. Wieder ohne ein Wort. Sie nahm vorsichtig #TheCutest Kopf in ihre kleinen Hände und gab ihr einen zarten Kuss auf die Stirn. Dann ging sie. In diesem Moment wurden meine Augen ganz glasig und ich musste mich zusammenreißen, nicht zu weinen. Ich wünschte, diese Sprache würden viel mehr Menschen auf dieser Welt sprechen.“

#Lina #vonkindernlernen #dankedafür

Diese Art von Begegnug erlebten wir in ähnlicher Form noch einige Male. Immer wieder einzigartig und fast schon ein wenig magisch. Stets mit dieser puren Reinheit, wie sie nur Kinder in sich tragen können. Sie sind tatsächich die wundervollsten Wesen und die besten Lehrer, die wir haben! Deshalb ist es unsere Pflicht, sie mit viel viel Liebe und Achtsamkeit groß werden zu lassen.

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Amore in Sevilla
Was würden wir bei einer nächsten Europareise anders machen?

Es gibt ein paar organisatorische Punkte, die wir bei einer nächsten Europareise definitv anders handhaben würden. Schnell haben wir gemerkt, dass es mit Kind und Hund wesentlich entspannter ist, länger an einem Ort zu bleiben, als nach 2 oder 3 Tagen erneut alle sieben Sachen zusammenpacken zu müssen. Aus diesem Grund verlängerte sich unsere Reisedauer auch schon um einige Tage, was ich persönlich sehr begrüße 🙂

Städtetrips sind super interessant, doch in unserer Konstellation auf Dauer auch nicht unbedingt erholsam. Unsere geplante Route worfen wir daher schon einige Male um und sortierten uns neu, was ein Vorteil ist, wenn noch keine festen Unterkünfte gebucht sind. Bei unseren Vorbereitungen bedachten wir dummerweise null, dass wir uns aktuell mitten in den Sommerferien befinden und dadurch viele Appartements und Hotels restlos ausgebucht oder stark überteuert sind. BIG FAIL!

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Hanging-Around in Lagos
Born to travel

Mit einem Hund zu reisen, ist eine zusätzliche Herausforderung, da die Auswahl an gemütlichen Bleiben leider ziemlich mau ausfällt. Am Ende sind wir zum Glück jedoch immer fündig geworden und werden unsere Erfahrungen hierzu auch noch einmal in einem gesonderten Blogpost zusammentragen. Das Thema „Wohnmobil“ werde ich dabei zusätzlich aufgreifen.

Apropos, unser Hund entwickelte sich auf unserer Reise zum ultimativen Travelprofi, was uns riesig freut. Ihr müsst wissen, dass Chloé aufgrund ihrer Vorgeschichte und dem damaligen ständigen Hin- und Hergereiche sehr sensibel ist und leider schnell unter Magenverstimmungen leidet, sobald sie Wind davon bekommt, dass wir unsere Koffer packen. Mittlerweile kommt sie toll mit den vielen Umzügen zurecht, hat eine top Verdauung (etliche Hundebesitzer kennen dieses leidige Thema zu gut) und einen vorbildlichen Appetit. Sie ist sich nun entgültig sicher, dass wir immer zusammenbleiben – egal, an welchem Ort ♥

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Lieblingsbeschäftigung auf Reisen

Unsere 10-Monate alte Maus macht das Traveln übrigens auch ganz wunderbar mit. Ihr ist es im Prinzip völlig egal, auf welchem Fleckchen Erde wir uns gerade befinden, hauptsache Mama und Papa sind da. Und vielleicht noch eine Schaukel, von der man sie kaum wegbekommt 🙂

Unsere bisherige Route

Unsere bisherige Route habe ich euch einmal anhand einer kleinen Skizze beigefügt und unsere besuchten Orte aufgelistet:

  • München nach Lyon, Lacanau-Océan, Capbreton-Hossegor und Biarritz in Frankreich
  • San Sebastián und Salamanca in Spanien
  • Lissabon und Sagres in Portugal
  • Sevilla und Toledo in Spanien
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Erstellt mit Google Maps

Allmählich werden wir die Heimreise antreten „müssen“ und euch gerne weiterhin auf dem Laufenden halten, wohin es uns dabei verschlägt. An einen ausführlichen Travelbericht über das Reisen mit Kind und Hund, unsere verschiedenen Unterkünfte sowie Dos & Dont´s in Europa werde ich mich direkt nach unserer Heimkehr setzen. Versprochen 🙂

Lasst mich in den Kommentaren gerne wissen, was euch noch interessiert, sodass ich in meinem Artikel darauf eingehen kann?

Ich freue mich, von euch zu lesen und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Euer Julchen ♥